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Mi Lan Hong Cha

 

Dieser Tee hat eine Zeitkapsel, die in seinen Zellen eingeschlossen ist: Die Zufuhr von heißem Wasser setzt ein Aroma frei, das keinen gewöhnlichen schwarzen Tee, sondern eine ausgeprägte Fruchtigkeit offenbart, die bei dieser Art selten ist. Es ist daher nicht überraschend, dass er im Fenghuang-Gebirge hergestellt wird, das für den Ursprung der aromatischen Dancong Oolongs bekannt ist, und zwar mit derselben Züchtung, die auch den beliebten Dancong Milan Xiang hervorbringt. In seinem Geschmack lässt sich daher die erste Abweichung des schwarzen Tees vom Oolong leicht erahnen, denn unter der zarten Blütenpracht entdeckt man nun auch die mundfüllende Malzigkeit. Inmitten einer milchigen Weichheit im Mund entfaltet sich das intensive Aroma von bitteren Zitrusfrüchten und dunklen Früchten, wie bei einem geschichtsträchtigen Digestif: Orangen-, Grapefruitschale und Himbeere begleiten einen subtil mineralischen Körper, der an seine Oolong-Geschwister erinnert.

  • HERKUNFT:  Tianzhukeng, Fenghuang, Chaozhou, Guangdong, China
  • WAS DER NAME BEDEUTET:  Honig-Orchidee Schwarztee (mi lan hong cha)
  • ZÜCHTUNG:  Milan Xiang
  • ALTER DER TEEPFLANZE:  Ca. 80 Jahre
  • GEERNTET IM:  März 2020
  • HÖHE:  800m
  • GESCHMACK:  Bittere Zitrusfrüchte, Milch, mineralisch


Zubereitung
IN DER TEEKANNE
  • Menge: 6g / 500ml
  • Wassertemperatur: 90°C
  • Ziehzeit: 5 Min.
NACH GONGFU CHA-ART
  • Mege: 3g / 100ml
  • Wassertemperatur: 90°C
  • 3 Aufgüsse: 60, 90, 120 Sek.

Tee mit der Gongfu Cha Methode schmeckt am besten, wenn man ihn in einem traditionellen Gaiwan oder in einer Yixing-Teekanne zubereitet. Zu heißes Wasser verbrüht die Teeblätter. Sie schmecken dann bitter und sauer.

Empfohlener Tee

Einen Versuch wert:

floraler Si Ji Chun

 
Ein taiwanesischer Oolong mit Noten von getoastetem Keks und Kirschblüten.
 

Yunsi