Rougui Superior

Dieser Rougui, der seine Blätter an den Hängen des Niutou-Berges entfaltet, hat weder eine traditionelle Herkunft noch einen traditionellen Charakter: Sein namensgebendes Zimtaroma ist eher gedämpft, zugunsten eines runden Körpers aus roten Früchten - Johannisbeere, Preiselbeere oder vielleicht gekochte Quitte. Seine Röstung wurde mit der Zeit gemildert, und das mineralische Mundgefühl gleicht seine wärmere Seite mit einer durstlöschenden Kühle aus: Nehmen Sie einen Schluck und stellen Sie sich vor, Sie würden aus einem sonnengewärmten Gebirgsbach trinken, mit Cassia-Stängeln und wilden Beeren, die im Wasser flussaufwärts schwimmen.

Für ein eher klassisches Cassia-Erlebnis, probieren Sie unseren Rougui BIO.


Wuyi Yancha – der Tee von den Felsen
Wuyi Yancha, auch bekannt als Wuyi-Felsentee oder, richtiger gesagt, Klippentee, ist ein traditioneller Oolong-Tee (eine der sechs Teekategorien, auf halbem Weg zwischen Grün- und Schwarztee). Der Felsentee wird in der nördlichen Provinz Fujian produziert.Wuyi Yancha sind komplexe Tees. Der typische mineralische Geschmack teilt sich das Feld mit der Kraft aus der Röstung und den zarten blumigen und fruchtigen Noten.

  • HERKUNFT:  Niutou-Berge, Jianyang Distrikt, Nanping, China
  • WAS DER NAME BEDEUTET:  Cassia, auch bekannt als Chinesischer Zimt (rougui)
  • ZÜCHTUNG:  Rou Gui
  • GEERNTET IM:  Frühjahr 2017
  • GESCHMACK:  Preiselbeere, mineralisch, Zimt
  • RÖSTUNG:  Dreifach bei 100-120°C
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18.00 € 18.00 €

Preparation

IN DER TEEKANNE
  • Menge: 6g / 500ml
  • Wassertemperatur: 90°C
  • Ziehzeit: 4 Min.
NACH GONGFU CHA-ART
  • Menge: 3g / 150ml
  • Wassertemperatur: 90°C
  • 4 Aufgüsse: 45, 60, 60, 90 Sek.

Tee nach Gongfu Cha-Art schmeckt am besten, wenn man ihn in einem traditionellen Gaiwan oder in einer Yixing-Teekanne zubereitet. Zu heißes Wasser verbrüht die Teeblätter. Sie schmecken dann bitter und sauer.

Zusätzliche Informationen

Echter Wuyi Yan Cha wird in der Region Wuyi Mount produziert, einer Stätte mit dem Titel UNESCO Weltnaturerbe. Die imposanten Schluchten des “Neun Schleifen Flusses” sind umgeben von mehrheitlich intakten subtropischen Wäldern und glatten Felswänden aus braunschwarzem Gestein. Die Teepflanzen wachsen in engen Tälern, in der Nähe der Felswände, in einer mineralischen, fruchtbaren Erde.

Teeblätter werden hier seit mindestens tausend Jahren verarbeitet. Vom 11. bis 16. Jahrhundert, als oolong Tee noch nicht erfunden war, gab es auf den Bergen eine kaiserliche Teefarm, die grünen Tee für den kaiserlichen Hof produzierte. Die Oolong Produktion erlebte ihren Aufschwung im 17. Jahrhundert, dank der großen Exportnachfrage aus Europa. Während dieser Zeit war Wuyi in England als „Bohea“ bekannt und den Tee, der aus dieser Region importiert wurde, bezeichneten die Engländer als Schwarztee. Es gilt zu erwähnen, dass Schwarztee, so wie wir ihn heute kennen, erst Jahrhunderte später erfunden wurde.
Heute ist Wuyi Yan Cha einer der am meisten geschätzten Tees in China. Weil er zu einem Statussymbol geworden ist, sind sehr viele reiche Chinesen bereit, ein Vermögen für ihn zu bezahlen, ohne zu wissen, wie ein guter Wuyi Yan Cha zu schmecken hat. Mit dem Resultat, dass die Preise in ungerechtfertigte Höhen gestiegen sind und dass die Qualität oft der Quantität zum Opfer fällt.
Der Wuyi Yan Cha hat einen einzigartigen, mineralischen Geschmack, der von der Erde und den benachbarten Felsen herrührt. Weil Yan Cha der oolong Tee mit dem höchsten Röstgrad ist, kann er, wenn er ganz frisch ist, einen starken, astringierenden Geschmack haben. Die Stärke und der zu dominant astringierende Geschmack nehmen mit dem Alter des Tees ab. Erstklassiger, stark gerösteter Yan Cha schmeckt besser nach ein paar Jahren Lagerung. Sollte der astringierende Geschmack des Tees für Ihr Empfinden zu stark sein, dann benutzen Sie eine Yixing Teekanne, um ihn abzuschwächen.
Alles in allem ist das Geschmacksspektrum des Tees gehaltvoll, komplex und tiefgründig. Abhängig von der Kulturvarietät der Teepflanze und der Umwelt werden der mineralische Geschmack und das Röstaroma durch blumige, fruchtige, nussige oder holzige Noten verfeinert.