EN DE

Banpen 2011

sheng pu'er - gushu

Ein handwerklicher "white-wrap" roher Pu'er, selten und edel. Der Tee wurde im Frühling 2011 in der Shunhai Teemanufaktur im Kreis Menghai Yunnan unter Aufsicht von Gudao Jiamu hergestellt. Das Material stammt ausschließlich von sehr alten Baumbeständen des Anbaugebietes Banpen.

Banpen (alternative Schreibweise Bangpen) ist ein sehr bekanntes Anbaugebiet in der Bulang Region. Aufgrund seiner Nähe zu Banzhang werden die Tees sehr oft als Streckmaterial für die Lao Banzhang Tees genommen, oder einfach direkt als Lao Banzhang verkauft.
  • HERKUNFT:  Banpen, Banzhan, Xishuanbanna, Yunnan, China
  • ZÜCHTUNG:  Da Ye Zhong
  • GEERNTET IM:  Frühjahr 2011


Zubereitung
IN DER TEEKANNE
  • Menge: 6g / 500ml
  • Wassertemperatur: 100°C
  • Ziehzeit: 4 Min.
GONGFU CHA-ART
  • Menge: 5g / 100ml
  • Wassertemperatur: 100°C
  • Mehrere Aufgüsse: 2-15 sec.

Beginnen Sie mit 2 Sekunden. Verlängern Sie die Ziehzeit langsam nach dem 5. Aufguss. Gehen Sie nie über 15 Sekunden.
Pu'er mit der Gongfu Cha Methode zubereitet schmeckt am besten, wenn Sie ihn in einer Yixing Teekanne aufgiessen.

Zusätzliche Informationen

Pu’er Tee ist wegen seines exquisiten Geschmacks und seinem positiven Einfluss auf die menschliche Gesundheit der Kaiser unter den post-fermentierten Tees. Es ist ein Tee, der ausschließlich in der chinesischen Provinz Yunnan produziert wird. Die Blätter durchlaufen einen Prozess der mikrobiellen Fermentation, die sich während der Lagerung fortsetzt, und langsam aber stetig den Geschmack und das Aussehen des Tees verändert. Darum wird dieser Tee post-fermentierter Tee genannt.
Pu’er Tee ist in zwei Ausführungen erhältlich.
Die „rohe“ Ausführung, Sheng Cha genannt, ist die ältere und traditionellere. Der Tee hat zu Beginn grüne Blätter, welche mit dem Alter und dem Prozess der graduellen Fermentation immer dunkler werden, was zu einem unvergleichlichen Geschmacksreichtum führt. Mehrere Jahrzehnte lang gealterter Sheng Cha kann sehr kostbar sein und es gibt Jahrgänge, die extrem begehrt sind. Das Rohmaterial ist für die Qualität des Getränks indes von äußerster Wichtigkeit. Mittelklassiger Sheng Cha wird sich auch durch den Alterungsprozess nie in einen erstklassigen Pu’er verwandeln.
In den 70er Jahren, als die Nachfrage für gealterten Pu’er Tee das Angebot zu übersteigen begann, wurde von der Menghai Teefabrik ein neuer Herstellungsprozess entwickelt, Wo Dui genannt. Der natürliche Prozess der Fermentierung, der die Erscheinung und den Geschmack des Sheng Cha über viele Jahre hinweg langsam verändert, wird bei dieser neuen Herstellungsmethode in speziellen Fermentierungskammern beschleunigt, um den typischen Pu’er-Geschmack in nur vier Monaten nach der Ernte zu erzielen. Das Endprodukt, der Shou Cha, hat schon von Beginn weg eine dunkle Farbe und ein intensives Aroma, was die jahrzehntelange Lagerung unnötig macht. Shou Cha bedeutet “gekochter” und “reifer” Tee.
Auch wenn die beschleunigte Fermentierung nicht mit der natürlichen Veränderung, welche der Sheng Cha mit der Alterung durchläuft, verglichen werden kann, darf Shou Cha nicht als zweitklassiger Pu’er Tee bezeichnet werden, was auch die Marktpreise bestätigen. Auch Shou Cha kann gelagert werden. Sein Geschmack verändert sich ebenfalls über die Jahre und es entstehen interessante Kombinationen natürlicher und induzierter Geschmacksnuancen.
Wir möchten Sie darum dazu ermuntern, Sheng und Shou Pu’er miteinander zu vergleichen und uns mitzuteilen welche der beiden Teevariationen Sie bevorzugen.

Durst nach Teewissen?

Unser letztes YouTube Video:

Handgemachte Gaiwan erkennen: ein Vergleich zwischen gewöhnlichen und hochwertigen Gaiwans und viele Tipps um hand- und massengefertigt Gaiwan auseinanderzuhalten.


Video: Wie erkennt man handgemachte Gaiwan